Meine Ausbildung als …
Kaufmann für Digitalisierungsmanagement
für Digitalisierungsmanagement Seit wann interessieren Sie sich für Informatik?
Leonhard: Seitdem ich mit 10 Jahren meine erste Spielekonsole in der Hand hatte und verstehen wollte, wie sie funktioniert.
Sitzen Sie ‚nur‘ am Computer?
Leonhard: Die Ausbildung ist sehr umfangreich, ich kriege auch mal Einblicke ins Lager, in die Produktion und nehme an Workshops und Schulungen teil. So komme ich häufig auch mal weg vom PC.
Kümmern Sie sich gerne um die Lösung von technischen Herausforderungen?
Leonhard: Für mich ist es das Beste an meinem Beruf: zu sehen, wie vielen Mitarbeitern man helfen kann, indem man ihnen die Arbeit durch technische Lösungen erleichtert, und zu sehen, wie glücklich sie danach sind.
Welche Schwerpunktfächer werden in der Berufsschule unterrichtet?
Leonhard: In der Berufsschule liegt der Schwerpunkt auf Netzwerktechnik, Datenschutz, Programmieren und den kaufmännischen Inhalten.
Und wie wichtig sind die englischen Sprachkenntnisse?
Leonhard: Für die Schule ist ein Schulenglisch bis zur 9. Klasse ausreichend. Darüber hinaus ist die Spezialisierung im Beruf entscheidend sowie das Unternehmen selbst. Mir ist es sehr wichtig, gut und fließend Englisch zu sprechen, da ich regelmäßigen Kontakt mit unseren Kollegen in Nordamerika habe.
Welche Abteilungen durchlaufen Sie während der Ausbildung?
Leonhard: Da Schlüter-Systems das Konzept der ganzheitlichen Ausbildung verfolgt, werden neben den für die Ausbildung relevanten Abteilungen wie IT, Human Resources, Einkauf, Vertrieb, Finance und Controlling sowie Marketing auch eine ganze Reihe weiterer Abteilungen durchlaufen, um sowohl das Unternehmen in seiner Gesamtheit, als auch innerbetriebliche Abhängigkeiten und Prozesse kennenzulernen. Dazu zählen unter anderem das Corporate Development, Health Safety & Environment, Product Development, Product Management, Seminarwesen, Facility Management, Fertigung und Instandhaltung, Messebau und die Logistik.
„Für mich ist es das Beste …. zu sehen, wie…glücklich sie danach sind.“
Eine Firma technisch am Laufen zu halten, klingt vielseitig. Wofür interessieren Sie sich bisher am meisten?
Leonhard: Für das ERP-System, das ist das Warenwirtschaftssystem. Mich interessiert, wie dies aufgebaut ist und arbeitet sowie die damit zusammenhängenden Geschäftsprozesse. Das beinhaltet den Wareneinkauf, Warenverkauf, die Lagerung, den Versand als Schnittstelle zum Lagersystem und natürlich, wie man diese optimieren kann.
Können Sie bestätigen, dass Flexibilität und Lernbereitschaft wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf sind?
Leonhard: Ja, ich würde sagen, ohne Flexibilität und Lernbereitschaft ist die Ausbildung – erst recht mit Verbundstudium – unvorstellbar, da wir heute in einem so schnelllebigen und wachsenden Umfeld arbeiten.
